Die Idee.


[Farbe] ist nach der DIN 5033 „... die Gesichtsempfindung eines dem Auge des Menschen strukturlos erscheinenden Teiles des Gesichtsfeldes, durch die sich dieser Teil bei einäugiger Beobachtung mit unbewegtem Auge von einem gleichzeitig gesehenen, ebenfalls strukturlosen angrenzenden Bezirk allein unterscheiden kann“.


[Farbe]

... ein visueller Sinneseindruck?

... ein Versuch der Beschreibung eines Eindruckes?

... ein Ort in einem Raum?

... ein subjektives Empfinden einer physikalischen

    Schwingung?

... eine ausreichend definierte Tatsache?!?


[Farbe] ist eine auf Standards und Quasi-Standards beruhende Tatsache. Standards, die immer wieder erweitert oder neu definiert werden.

Nicht nur die Zeitschrift „Schöner wohnen“ gibt eine eigene Farbkarte heraus.

Es ist demnach erlaubt und für mich an der Zeit, eine neue Definition zu suchen!

Ich suche sie. Und ich suche zu Beginn der zweiten Dekade des 21. Jahrhunderts. Wo kann ich mich orientieren, mich anlehnen und doch Neues schaffen. Ich suche Gegebenes, Zukunftsweisendes und finde Auffälligkeiten.


RGB | CMYK | Pantone | Brillux | Sikkens | RAL ...

iMac | iPod | iTunes | iPhoto | iPhone | iPad | i...


Ich kombiniere und finde ... iRal, die neue Definition von Farbe. Eine zeitgemäße Definition, dem momentanen Lifestyle entsprechend und erweiterbar!

Es ist meine [Farbe].  -  [iRal].



Die Umsetzung.


Ein Gebäudekomplex. Eine Wohnbatterie in einer deutschen Stadt. Im Grunde nichts Ungewöhnliches. Auffällig lässt den Bau nur seine Farbigkeit werden.

Die Schnelllebigkeit in unseren Städten, die Hast in den Straßen bilden die Grundgedanken für meine Fotoserie.  Die Farbwechsel, in der üblichen Kürze des Vorbeifahrens betrachtet, lenken ab, machen auf sich aufmerksam, machen fast nervös, irritieren, erzeugen noch mehr Dynamik und Eile. Die Wahl der langen Belichtungszeit dokumentiert dies zunächst. Als nun gestreckte Momentaufnahme und in Ruhe betrachtet, laden die Fotografien zum Verweilen ein, regen in ihrer teilweise starken Abstraktion zum Nachdenken an und lassen der Phantasie freien Lauf. Das Gebäude an sich rückt in den Hintergrund, ja, es verschwindet zuweilen komplett. Aus einem bunten Ort, aus einem bunten Objekt wird ein farbiges Nichts, das für sich selbst anfängt zu leben und zu wirken.

Eine Bezeichnung stört erst einmal die Wirkung. Sie dient nur noch dem Verkaufszweck.



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